Matratzen - Herstellung
Der Federkern an sich birgt auch in seiner Herstellung Unterschiede. So ist beispielsweise der einfache Bonellfederkern erhältlich. Hierbei handelt es sich um Federn von etwa 8 bis 10cm Durchmesser, die durch Drähte miteinander verbunden sind. Der Bonellfederkern ist der älteste bekannte Federkern. Später wurde diese Art weitgehend vom Leichtfederkern verdrängt, der aus, wie der Name sagt, leichterem Metall hergestellt ist.
Außerdem ist der Durchmesser der einzelnen Spiralen kleiner. Beim Taschenfederkern handelt es sich um einzelne Spiralen die in einen meist aus Fleece bestehenden Mantel verpackt sind. Auch sie sind von Polsterträgern und Drellbezug umgeben. Bei den Taschenfederkernen unterscheidet man zwischen zylindrischen und Tonnentaschenfederkernen. Letztere sind in der Mitte der Feder bauchig und gewährleisten so eine bessere Punktelastizität als zylindrische Kerne. Wer sich für eine Federkernmatratze entscheidet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er auf einen verstellbaren Lattenrost verzichten sollte. Federkerne sollten nur bis maximal 20 Grad gebogen werden, da der Kern ansonsten verbiegen oder brechen kann.
